Nächster Halt? Kapstadt!

Kapstadt ist ein beliebtes Reiseziel und gilt nicht umsonst als eine der schönsten Städte der Welt. Zwei Ozeane, traumhafte Strände, atemberaubende Landschaften sowie ca. 3,2 Millionen Einwohner unterschiedlichster Herkunft verleihen der Stadt am Kap der Guten Hoffnung eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Studentin Jessica K. (23) ging letztes Jahr auf Weltreise und kam dabei auch an Kapstadt vorbei. Wir hatten die Gelegenheit, sie ausgiebig über die beeindruckende Metropole Südafrikas auszufragen und möchten euch ihre Eindrücke natürlich nicht vorenthalten.

  

Kolumbus: Wie würdest du deinen ersten Eindruck von Kapstadt beschreiben?

Jessica: Bereits bei der Landung mit dem Flieger hat Kapstadt mich begeistert. Die Kulisse von der Stadt, umgeben von drei Bergen mit zwei angrenzenden Ozeanen, ist schon ziemlich beeindruckend. Der Weg vom Flughafen ins Stadtzentrum dafür ziemlich schockierend. Auf dem Weg nach Kapstadt fährt man nämlich an einigen Townships vorbei. Für jemanden, der den Anblick derartiger Armut nicht gewohnt ist, kann das schon etwas erschreckend sein. Im Vorfeld meiner Reise nach Kapstadt habe ich mich intensiv mit der Sicherheit auseinandergesetzt. Der Weg vom Flughafen in die Stadt hat mir nochmal bewiesen, dass das Reiseziel eindeutig anders ist, als die meisten Reisen innerhalb Europas. Dennoch war ich erleichtert, dass ich ziemlich schnell in Kapstadt für mich festgestellt habe, dass, sofern man sich an die ‚Spielregeln‘ hält und mit einer grundlegenden Vorsicht handelt, es keinen Grund gibt, beunruhigt zu sein.

Kolumbus: Wie würdest du den folgenden Satz vervollständigen: Die Stadt ist einfach

Jessica: …wunderschön und versprüht ein sehr angenehmes Flair. An jeder Ecke findet man nette Cafés und Restaurants, die dazu einladen, erst einmal eine Pause zu machen und die Sache ruhig angehen zu lassen. Das Leben in Kapstadt ist viel zu schön, um sich zu stressen. Fast von jedem Punkt der Stadt aus kann man die Berge oder das Meer oder sogar beides sehen. Die ganz normalen Straßen führen an wunderschönen Küstenstreifen vorbei und das bekannteste Einkaufszentrum ist auch direkt am Hafen gebaut. Es gibt so viele wunderschöne Ecken zu entdecken und nicht nur die Touristen scheinen sich dafür Zeit zu nehmen, sondern auch die Einheimischen, die ich kennengelernt habe, strahlen eine derartige Gelassenheit aus, dass man mal Abstand vom hektischen, deutschen Alltag gewinnt.

Kolumbus: Wovon warst du besonders fasziniert?

Jessica: Definitiv von der Landschaft! Direkt in Kapstadt kann man kleinere oder auch etwas größere Wanderungen machen, mit atemberaubenden Ausblicken. In ca. einer Stunde erklimmt man bereits den Lion‘s Head. In ca. drei Stunden besteigt man den Tafelberg, der zugleich eines der sieben neuen Weltwunder ist. Wer kein so großer Wanderfreund ist, sich den Ausblick, der an schönen Tagen bis zum Kap der Guten Hoffnung reicht, aber nicht entgehen lassen möchte, kann auch mit der Seilbahn fahren.

Neben den vielen Wandermöglichkeiten hat Kapstadt auch traumhafte Strände. Auch wenn das Wasser in der Regel ziemlich kalt ist und daher nicht zu langem Baden einlädt, sind die Strände dennoch wunderschön und eigentlich recht leer. Da es an der Südspitze Afrikas meist sehr windig ist, kann man sogar dem ein oder anderen Surfer beim Wellenreiten zuschauen.

Kolumbus: Was dürfen Besucher der Stadt deiner Meinung nach auf gar keinen Fall verpassen?

Jessica: Ein absolutes Muss für jeden Besucher ist, sich für einige Tage ein Auto zu mieten und über die Garden Road in den Osten des Landes zu fahren.  Man fährt fast die gesamte Zeit direkt an der Küste entlang, kann einen wunderschönen Ausblick genießen und stoppen, wenn es einem besonders gut gefällt. Überall am Straßenrand sind Aussichtspunkte markiert, die meist auch mit Picknicktischen ausgerüstet sind und zu etwas längeren Pausen einladen.

Was man natürlich auch gemacht haben muss, sind Weinproben bei den vielen Weingütern in Kapstadt und Umgebung. Die Weingüter sehen sehr schön aus und sind für europäische Verhältnisse unfassbar günstig. Bereits für ein bis drei Euro können bis zu fünf unterschiedliche Weine probiert werden. Zahlt man ein paar Euro extra, bekommt man noch eine Schoko- oder Käseplatte oder sonstige Snacks dazu.

Kolumbus: Was war dein persönliches Highlight in Kapstadt?

Jessica: Der Sonnenuntergang am Signal Hill an meinem letzten Abend in Kapstadt. Zusammen mit den Bekannten, die ich in Kapstadt kennengelernt habe, machten wir ein Picknick mit südafrikanischem Wein, Billtong (eine weitere südafrikanische Spezialität) und anderen Snacks. Die Leute in Kapstadt waren mir gegenüber immer sehr offen, sodass ich mich sehr willkommen gefühlt habe und mit vielen Freundschaften und Erinnerungen das Land verlassen habe.

Kolumbus: Für wen ist eine Reise nach Kapstadt ein Muss?

Jessica: In Kapstadt sollte für fast jeden etwas dabei sein. Wer sich für Landschaften begeistert, kann wandern gehen. Wer lieber an Stränden ist, hat auch hier die Qual der Wahl. In Kapstadt gibt es darüber hinaus diverse Shoppingmöglichkeiten, ob in der Waterfront oder auf Flohmärkten. Für Essensliebhaber und Genießer hat die Stadt ebenfalls einiges zu bieten.

Man sollte sich allerdings darauf einstellen, dass es (zumindest im Sommer) ziemlich warm und insbesondere im Frühjahr auch sehr windig ist. Falls man gerne Afrika kennenlernen möchte und eine andere Kultur auf einem anderen Kontinent, ist Kapstadt vielleicht nicht die beste Anlaufstelle, da die Stadt doch sehr verwestlicht ist. Dies könnte für die erste Reise nach Afrika aber auch ein Vorteil sein.

Außerdem muss man bereit sein, für die eigene Sicherheit ein paar Spielregeln zu beachten. Beispielsweise sollte man nachts nicht nach Hause laufen, sondern immer ein Taxi nehmen. Auch wenn man sich recht sicher fühlt, sollte man es nicht darauf ankommen lassen. Wenn man allerdings mit einer gewissen Grundvorsicht herangeht, sollte alles in Ordnung sein.

Kolumbus: Wenn du das nächste Mal in Kapstadt bist, wie sehen dann deine Pläne aus?

Jessica: Ich würde auf jeden Fall noch mehr Zeit einplanen, um die Möglichkeiten, die die Stadt einem bietet, voll auszunutzen. Ein paar Tage am Stand, ein Frühstück im Café, ein Besuch beim Food-Market oder auch ein Ausflug zu einem Weingut. In Kapstadt gibt es unfassbar viel zu entdecken. Als Reisender muss man aber doch irgendwann weiter. Beim nächsten Mal in Kapstadt könnte ich mir durchaus vorstellen, mal ein paar Monate oder ein halbes Jahr zu bleiben.

 

Und, habt ihr auch Lust bekommen, die Koffer zu packen und euch in den nächsten Flieger Richtung Südafrika zu setzen? Wie wäre es vielleicht mit einer Sprachreise nach Kapstadt? So könnt ihr nicht nur diese vielseitige Stadt kennenlernen, sondern nebenbei noch eure Englischkenntnisse vertiefen.  Momentan haben wir sogar noch ein attraktives Angebot im Programm: Buche bis zum 30.09.2016 einen mindestens vierwöchigen Intensivkurs und das Schulteam vor Ort lädt dich zu einer Tagessafari ein. Kursbeginn ist spätestens der 31.10.2016.

Also, auf was wartet ihr noch?

 

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