Reisebericht: Kurztrip nach England – 5 Tage voller Überraschungen

Das englische Wetter ist immer schlecht und Essen bringt man am besten genug von zu Hause mit? Von wegen! England ist immer wieder für eine Überraschung gut.

OxfordVerschlagen hat es mich nach Cheltenham im Westen Englands, eine nette Stadt von wenig internationalem Ruhm. Ganz anders ist es da schon um Oxford bestellt, das erste Ausflugsziel während meiner fünftätigen Reise. Die Universitätsstadt Oxford ist durch ihre traditionsreichen Colleges und Universtäten bekannt geworden. Und tatsächlich ist die studentische Atmosphäre in der ganzen Stadt greifbar. Dazu kommen beeindruckende Gebäude und kleine, einladende Geschäfte und Lokale.

Exzessives Sightseeing ist in Oxford nicht möglich und auch nicht nötig. Vielmehr kann man sich vom Treiben der Stadt mitreißen lassen, im Botanischen Garten relaxen oder im Pub das ein oder andere Guiness genießen. Ein absoluter Geheimtipp ist die „Turf Tavern“, ein traditioneller Pub versteckt in einem der hinteren Winkel der Stadt. Hier ließen wir den Tag ausklingen. Dass Oxford schön ist, hat sich bestätigt, war mir aber auch vorher bewusst. Doch wie würde es in Bristol werden, welches wir am nächsten Tag besuchen wollten?Bristol Sightseeing

Bristol? Was wollt ihr denn da?“ – Das war nur eine der Reaktionen Einheimischer, denen wir von unseren weiteren Plänen berichteten. Etwas entmutigt, aber auch gespannt, zogen wir also los. Und bald sollte sich herausstellen: Bristol ist absolut einen Besuch wert! Durch die Nähe zum Meer kommt leicht maritimes Flair auf und auf den Wasserstraßen der Stadt kann man herrliche Bootstouren unternehmen. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich die Clifton Suspension Bridge. Ein Aufstieg auf die Brücke ist zwar schweißtreibend, der Ausblick belohnt den Kraftakt jedoch.

Neben den Ausflügen konnte ich fünf Tage lang herrlichen Sonnenschein genießen, lecker bei den Gastgebern essen und auch sonst viele englische Leckereien probieren. Mein Fazit aus fünf Tagen England: Glaube nicht immer, was Einheimische sagen, englisches Schmuddelwetter ist keineswegs ein Muss und wer behauptet, die englische Küche sei nicht genießbar, hat nur das Falsche gegessen.

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