Auslandspraktikum – eine einzigartige Erfahrung!

Hast du vielleicht gerade dein Abitur gemacht und willst vor dem Studium noch etwas praktische Erfahrungen sammeln? Studierst du schon und möchtest dein (Pflicht)Praktikum im Ausland absolvieren? Möchtest du neue Länder kennenlernen und gleichzeitig deine Sprachkenntnisse verbessern? Oder willst du mal sehen, ob dein Traumjob auch wirklich zu dir passt? Dann ist ein Auslandspraktikum genau das Richtige für dich!

Warum ein Auslandspraktikum sich lohnt

Ein Auslandspraktikum ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Du kannst ein für dich fremdes Land kennenlernen, dich mit Einheimischen bekannt machen und darüber hinaus in die spannende Kultur eintauchen. Daneben verbesserst du natürlich enorm deine Sprachkenntnisse, da du jeden Tag gezwungen bist, die Fremdsprache anzuwenden. Oftmals ist es erstmal gewöhnungsbedürftig, sich in die neue Sprache hineinzuhören.  Aber in der Regel kommt irgendwann der Punkt, an dem der Schalter umgelegt wird und es fast wie von selbst läuft. Dann kannst du auch Fernsehen, Filme, Radio usw. fast ohne Probleme verstehen. Sei nicht frustriert, wenn dies nicht direkt nach 1-2 Wochen der Fall ist. Einige Sprachenlerner haben nach 4 Wochen noch mal ein Tief, insbesondere wenn sich die Sprachkennnisse nicht so schnell wie gewünscht entwickeln. In der Regel geht es danach aber schlagartig bergauf.
Ein Auslandspraktikum gibt dir darüber hinaus die Möglichkeit, dich persönlich weiterzuentwickeln. Du wirst dich jeder Menge Herausforderungen stellen und deine eigenen Stärken kennenlernen. Zudem fällt es einem im Ausland oftmals leichter, sich über seine eigenen Interessen klar zu werden. In jedem Fall tankt man eine Menge Selbstbewusstsein und kommt mit einer Menge Erfahrungen im Gepäck zurück.

Der fremde Alltag…

Neben dem Praktikum und der Arbeit ist es natürlich sehr spannend, das alltägliche Treiben in einem fremden Land zu beobachten oder vielmehr Teil davon zu sein. Hier lernt man auch sehr viel über die jeweilige Kultur des Landes.

Ich habe selbst zwei Praktika in Frankreich gemacht. Jeden Morgen bin ich zusammen mit anderen Berufstätigen sowie Schülern zur Arbeit gefahren. Mittags habe ich zusammen mit meinen Kollegen die Mittagspause verbracht, was wirklich wunderbare und unvergessliche Stunden waren. Abends habe ich mich immer mal wieder mit meinen Kollegen getroffen und wir sind gemeinsam ins Restaurant oder ins Kino gegangen. Dabei ist es spannend zu sehen, wie der berufliche Alltag in einem anderen Land aussieht. Gerade im Vergleich mit einem fremden Land werden einem die Gewohnheiten und Eigenheiten des eigenen Landes zum Teil erst richtig bewusst.

…wird schnell vertraut

In Frankreich zum Beispiel wird man mitbekommen, wie wichtig den Franzosen ihre Mittagspause ist. Die meisten Unternehmen schreiben eine Mittagspause von mindestens einer Stunde vor, in Mediatheken hat man teilweise sogar zwei Stunden. Meist findet man sich gemeinsam in der Küche oder einem Gemeinschaftsraum ein und isst zusammen. In Frankreich wird oft ein Sandwich oder bereits vorbereitetes Essen, das in der Mikrowelle aufgewärmt wird, gegessen. Typisch französisch gibt es auch in der Mittagspause oftmals ein kleines Dessert hinterher.

Generell habe ich die Franzosen als unglaublich gastfreundlich erlebt, die mich sofort in ihren Kreis aufgenommen haben und immer zur Stelle waren, wenn Unklarheiten o.Ä. bestanden. Dadurch haben sie die Praktikumszeit natürlich zu einer unglaublich wertvollen Erfahrung gemacht. Während meiner Zeit in der Mediathek haben meine Kollegen zum Beispiel sehr darauf geachtet, dass ich ausreichend Pause mache. Und die freundlichen Herren in der Buchbinder und -reparatur-Abteilung haben mir regelmäßig Pralinen und Schokolade zugesteckt.

Freizeit kommt nicht zu kurz

Am Wochenende hat man die Zeit, sich Stadt und Land intensiver anzusehen. Dabei sind einem keinerlei Grenzen gesetzt. Man kann eine Entdeckungstour durch die Stadt machen und meist entdeckt man bei jedem neuen Schlendern ein neues Detail, das man vorher noch nicht kannte.

So habe ich zum Beispiel in Nancy festgestellt, dass die Stadt und vor allem der Place Stanislas mit seinen goldenen Verzierungen in der Sonne einen ganz anderen Eindruck macht, als mit Regen. Der ganze Platz ist in einen warmen, goldenen Glanz gehüllt, dem man sich absolut nicht entziehen kann, und man meint, eine völlig andere Stadt vor sich zu haben.

Je nach Jahreszeit entdeckt man verschieden Dekorationen, Weihnachtsmärkte, die mit unseren deutschen so rein gar nichts zu tun haben und dennoch charmant sind. Auch wenn man sie in unserem Verständnis als Märktchen oder einfach Ansammlung von ein paar Büdchen betrachten würde. So besteht der Weihnachtsmarkt in Nancy aus gefühlt drei Ständen, kein Vergleich also zu Köln oder Aachen.  Dennoch war es ein wunderschönes Erlebnis, dort gewesen zu sein.

Kino, Cafés und Muffins

Nach kurzer Zeit in Frankreich, habe ich gemerkt, dass ich mir meinen ganz eigenen Eindruck der Stadt gemacht habe und mich einfach gut zurechtgefunden habe. Ich wusste genau, wo ich hinmuss, wie ich mein Ziel erreiche und hatte meine eigenen typischen Wege. So kam es dann auch schon einmal vor, dass ich selbst von anderen nach dem Weg gefragt wurde: wirklich ein äußerst tolles Gefühl!

Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, einfach mal ins Kino zu gehen und zu sehen, wie viel ich verstehe. Ich war ehrlich erstaunt, wie viel man tatsächlich mitbekommt. Hier ist es hilfreich, sich Filme anzusehen, deren Inhalt einem vertraut ist oder der nicht ganz so komplex ist. Oder du suchst dir einfach dein persönliches Lieblingscafé und schaust den Leuten und dem Treiben in der Stadt zu. Kleiner Tipp: Es kann nie schaden, wenn dieses Café zufällig einfach die herrlichsten Muffins anbietet, die man je gegessen hat.

Die Sache mit dem Einkaufen

Je nach Unterkunft macht man sich natürlich mit den einheimischen Supermärkten und den kulinarischen Gewohnheiten des Ziellandes vertraut. Es ist interessant und überraschend zu sehen, wie unterschiedlich die Preise sind. Daneben sind natürlich auch die ganzen Produkte ganz verschieden. Als deutscher Brotliebhaber muss man sich natürlich umstellen, da es in den wenigsten Ländern eine solche Brotauswahl gibt. Und findet man doch mal etwas, das vergleichbar ist, so muss man sich meist auf gesalzene Preise gefasst machen. Also am besten vorher ausreichend Brot essen und vor Ort sich dann den lokalen Gegebenheiten anpassen. In Frankreich zum Beispiel kommen süße Leckermäuler voll und ganz auf ihre Kosten mit Brioche, pain au lait, pain au cholcolat, Chinois usw.

Allgemein empfiehlt es sich, hier offen zu sein und sich einfach mal durch die regionalen und nationalen Produkte durchzuprobieren. Und natürlich kann man wiederum einiges über die Kultur des Landes lernen, wenn man einfach mal am Wochenende in den Supermarkt geht. So unterscheiden sich natürlich die angebotenen wie eingekauften Produkte zum Teil erheblich von Deutschland. Aber auch die Menschen, ihre Mentalität und wie sie sich verhalten, ist ein spannendes Erlebnis. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man in anderen Ländern viel entspannter einkaufen geht und entsprechend die Leute deutlich freundlicher miteinander umgehen.

Über den Teller- bzw. Stadtrand hinaus

Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, Ausflüge in die Umgebung zu machen. Je nach Land ist es sogar recht günstig mit Bus oder Zug in die nächstgrößere Stadt oder ein spannendes Ziel in der Nähe zu fahren. Dadurch lernt man das Land und die Gegend, in der man ist, umso besser kennen. Je nach Land kann man eine weitere tolle Erfahrung machen: dass die Züge pünktlich fahren.

Generell ist Zugfahren immer eine tolle Sache, um sich einen Überblick über die Umgebung zu verschaffen. Man lernt die Landschaft kennen, trainiert seine Sprachkenntnisse und lernt das Land einfach besser kennen. So kann man auch schon beim Ticketkauf mit seinen Sprachfähigkeiten glänzen und freut sich am Ende darüber, dass das Gegenüber einen auch verstanden hat. Wenn man dann auch noch am richtigen Ziel landet und wunderschöne Örtchen oder Städte kennenlernt, freundlichen Smalltalk mit den Einheimischen hält und sich fühlt, als würde man schon ewig in dem Land leben, dann spätestens weiß man, dass man alles richtiggemacht hat.

Mit Kolumbus zum Auslandspraktikum

Hast du jetzt auch Lust auf diese einzigartige und ganzheitliche Erfahrung im Ausland und willst dich beruflich und persönlich weiterentwickeln? Wir bieten dir eine große Auswahl an möglichen Praktika. Du kannst mit uns ein Praktikum in einer Sprachschule machen und nach deinem Sprachkurs das Schulteam tatkräftig unterstützen. Da lernst du Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch oder Chinesisch fast von selbst.  Oder du sammelst in einem Unternehmen im Ausland praktische Erfahrungen und beeindruckst mit einem internationalen Lebenslauf.  Alle relevanten Informationen findest du auf der Webseite von Kolumbus Auslandspraktika. Worauf wartest du noch? Wir freuen uns schon, dich näher zu beraten und dir bei der Planung deines Abenteuers zu helfen!

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