Buchtipp aus Irland: Artemis Fowl

Grüne Hügel, geheimnisvolle Waldpfade, raue Klippen und mittelalterliche Burgen. Bei einer Reise nach Irland gibt es eine Menge zu sehen, das die Fantasie zum blühen bringt. Vielleicht lieben es die Bewohner der grünen Insel deshalb so sehr Geschichten zu erzählen. Am liebsten handeln diese von den zahlreichen Fabelwesen, Mythen und Legenden.

fl_irland_16

Viele Iren glauben noch heute daran, dass diese Fabelwesen existieren und versteckt vor den Menschen unter uns Leben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Feenhügel, kleine Erhebungen auf Wiesen, von denen es heißt, dass dort Feen ihr zu Hause haben und man sagt kein Ire würde es wagen diese Hügel zu bebauen oder gar abzutragen.

Ein Autor, der es besonders gut versteht diese alten Geschichten in die moderne Zeit zu bringen ist Eoin Colfer.

Der junge Held seiner erfolgreichen gleichnamigen Buchreihe – Artemis Fowl – ist anfangs der Bösewicht, der entdeckt, dass die mythischen Fabelwesen tatsächlich existieren und den Plan schmiedet ihnen ihr Gold zu stehlen. In Colfer’s Welt besitzen diese jedoch ein technisches Know-How, das dem der Menschen weit überlegen ist und haben sich unterirdisch eine eigene Welt aufgebaut. Dabei dienen die Feenhügel in Irland beispielsweise als Ausgang, wenn die Unterirdischen mal etwas frische Luft schnappen wollen. So vermischen sich Mythen mit Science Fiction und einem Funken Realität und ergeben eine explosive Mischung, die einen bis zur letzten Seite in ihrem Bann hält.

Obwohl Artemis Fowl eine Jugendbuch-Reihe ist, finde ich sie dennoch für Erwachsene geeignet. Das tolle an den Geschichten ist, dass sie im hier und jetzt spielen und man sich vorstellen kann, dass diese magische Welt tatsächlich existiert.

Es macht Lust selbst einmal dieses faszinierende Land zu erkunden und sich in Irland eine Nacht vor einen Feenhügel zu setzen, um zu gucken ob man nicht doch einen Blick auf einen Bewohner des Erdvolks erhaschen kann. Oder wie wäre es mit einer Sprachreise nach Irland, damit Sie Englisch lernen und die Bücher auch im Original lesen können? 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.