Für die viele Menschen in Europa rücken dank der Ukraine-Krise unsere osteuropäischen Nachbarn wieder in den Fokus des Interesses. Gerade in den Zeiten der Unruhe und Kritik in Europa, sollten wir nicht vergessen welch bedeutenden Anteil Länder wie zum Beispiel Polen an der europäischen und besonders der deutschen Geschichte haben. Wer die Kultur Polens erleben möchte und dabei etwas über die polnische Geschichte lernen möchte, der sollte eine Reise nach Krakau unternehmen.

Die Stadt Krakau ist im Süden von Polen gelegen und galt über Jahrhunderte als Zentrum des polnischen Staatswesens. Die ehemalige Hauptstadt Polens ist auch heute noch ein Ort der Reich an Geschichte ist, denn es blieben viele historische Bauwerke aus verschiedenen Epochen erhalten. Das Stadtbild ist geprägt von Architektur der Renaissance, Gotik und seit 1978 des Barock und Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Die meisten Könige Polens wurden dort begraben und noch heute ist die bewegte Vergangenheit im Stadtbild lebendig. Im Jahre 1815 wurde durch den Wiener Kongress sogar eine Republik Krakau gegründet, die ihre eigene Verfassung hatte und bis 1846 bestand.
In den Museen kann man Kunstwerke von berühmten Malern wie Leonardo da Vinci bestaunen und abends in einer der zahlreichen Bars und Clubs in alten Kellergewölben auf junge Menschen aus aller Welt treffen. Für Besucher mit Interesse an der nationalsozialistischen Geschichte sind das jüdische Viertel und ein Ausflug nach Auschwitz & Birkenau sicher von Interesse. Ein beliebtes Ausflugsziel ist auch das 15 Kilometer entfernt gelegene Salzbergwerk, in dem man unterirdische Seen und Salzfiguren und die Kapelle St. Kinga bestaunen kann.

Lasst Euch bei einer Sprachreise nach Krakau vom historischen Flair der Stadt verzaubern und lernt dabei Polnisch in unserer Sprachschule. So könnt Ihr polnische Gastfreundschaft erleben und einen noch tieferen Einblick in die polnische Kultur gewinnen.

Neben den neuen Kursorten in den USA haben wir ab 2015 auch zwei neue Kursorte in England im Angebot: Leeds bei den Erwachsenen Sprachreisen und Winchester bei den Schülersprachreisen.

Leeds

Zu unseren Kursorten für Erwachsenen-Sprachreisen nach England zählt nun auch Leeds. Die pulsierende Universitätsstadt ist mit ihrer Mischung aus breitem kulturellen Angebot und modernen Shoppingmalls ein tolles Ziel für eine Sprachreise. Hier könnt Ihr zahlreiche Museen und Theater besuchen und gemütliche Abende in Pubs und Bars mit Live-Musik verbringen. Durch die zentrale Lage bieten sich bei einer Sprachreise nach Leeds Ausflüge nach London, Liverpool und Edinburgh an.

Winchester

Bei unseren Schülersprachreisen nach England ist die Stadt Winchester zu unserem Angebot hinzu gekommen. Im Süden Englands gelegen ist sie von viel Natur umgeben und bietet eine hübsche historische Altstadt. Die ehemalige Hauptstadt des englischen Königreichs ist auch heute noch reich an lebendiger Geschichte. Gemeinsam mit Jugendlichen aus der ganzen Welt lernt Ihr Englisch auf dem Campus der University of Winchester. Das Schulteam bei Eurer Schülersprachreise nach Winchester organisiert auch einen Ausflug mit Übernachtung nach London.

Auf unserer Webseite findet Ihr mehr Informationen zu unseren Sprachkursen in Leeds und Winchester und noch viele weitere Angebote für Sprachreisen. Und noch einmal der Tipp: Wenn Ihr jetzt schon Eure Sprachreise für 2015 bucht, könnt Ihr unseren Frühbucherrabatt nutzen!

Wir haben im Jahr 2015 neue Sprachschulen für Euch im Angebot! Für unsere Sprachreisen in die USA haben wir zwei neue Kursorte in unserem Programm: Seattle, nahe der kanadischen Grenze, und Washington D.C., die Hauptstadt der USA.

Seattle

Die größte Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten wird aufgrund ihrer grünen Bepflanzung auch „Smaragdstadt“ genannt. Verbringt Eure Nächte „Schlaflos in Seattle“ bei einem Konzert in der Geburtsstadt des amerikanischen Grunge und des Alternative Rock und entdecken Sie die interessante Musikszene. Auch am Tag hat die Stadt zahlreiche Attraktionen zu bieten. Bei einem Besuch an der Waterfront könnt Ihr das Seattle Aquarium besichtigen und auf dem berühmten Pike Place Market Kunsthandwerk kaufen und frische Fischgerichte der Gegend probieren. Außerdem bietet eine Sprachreise nach Seattle dank der Nähe zur kanadischen Grenze die Gelegenheit einen Ausflug nach Vancouver zu machen.

Washington D.C.

Als politisches Zentrum bietet die Hauptstadt der USA eine internationale Atmosphäre und Orte an denen Geschichte geschrieben wurde. Es gibt zahlreiche Denkmäler und Museen zu entdecken und auch die multikulturellen Viertel der Großstadt zeugen von ihrer bewegten Vergangenheit. Besucht bei Eurer Sprachreise nach Washington D.C. das Weiße Haus und das Lincoln Memorial und lernt mehr über die amerikanische Geschichte und Kultur. Das ganze Jahr über ist bei Festivals, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen immer etwas los und am Wochenende bietet sich ein Ausflug in die Metropole New York oder nach Philadelphia an.

 

 

Weitere Informationen zu unseren Sprachkursen in Seattle und Washington D.C. und Angebote für Sprachreisen in die ganze Welt findet Ihr auf unserer Webseite. Und nicht vergessen: Bucht Ihr jetzt schon Eure Sprachreise für 2015, könnt Ihr unseren Frühbucherrabatt genießen!

Die meisten Menschen sind erfüllt von Vorfreude ehe sie eine Reise antreten, aber wenn es um die konkrete Reiseplanung geht, dann tauchen plötzlich hunderte Fragen und Sorgen auf.
Eine gute Reiseorganisation macht Vieles einfacher und es gibt Einiges was sich schlecht kurzfristig planen lässt. Es ist immer leichter sich von einem Reisebüro beraten zu lassen, jedoch gibt es auch einige Dinge, die Euch ein Reiseveranstalter nicht abnehmen kann.

Hier ist nun also eine kleine Merkliste von Dingen, die Ihr schon jetzt vorbereiten können, damit Eure nächste Auslandsreise entspannt beginnen kann.

 

Impfschutz

Ist Dein Standardimpfschutz eigentlich aktuell? Sicher, in den meisten Ländern ist es nicht nötig einen speziellen Impfschutz zu haben, aber es gibt einige Impfungen, die sinnvoll sind. Wenn diese wie Hepatitis A & B  im Abstand von mehreren Monaten erfolgen müssen, dann könnte dies bei einer kurzfristigen Reise knapp werden. Lasst Euch am besten von Eurem Hausarzt beraten.

Versicherung

Eine Reiseversicherung und Auslandskrankenversicherung ist besonders wichtig, da es immer passieren kann, dass man krank wird oder es zu einem Unfall kommt. Sei es weil man mit den mit den ungewohnten Gegebenheiten nicht zurechtkommt oder sich in reiselustigem Übermut Verletzungen zu zieht. Viele Versicherungen bieten ihren Kunden spezielle Auslandstarife an oder Du kannst dich auch von Deinem Reisveranstalter beraten lassen, der oftmals Partner für Versicherungsangebote hat.

Reisepass

Zunächst einmal solltest Du dich informieren ob Du für das Reiseland ein Visum benötigst. Auch falls nicht, ist zum Reisen außerhalb Europas ein aktueller Reisepass unerlässlich. Er sollte im Regelfall noch mindestens 6 Monate nach Antritt der Reise gültig sein. Wenn Du auf dem doch sehr steifen biometrischen Passbild nicht zu grimmig aussehen möchtest, solltest Du das Foto bei einem guten Fotografen machen lassen. Schließlich ist das der erste Eindruck, den die Zollbeamten am Ziel Eurer Reise von Euch gewinnen. ;)

Reisekoffer

Eine ebenso simple wie oftmals tragische Frage: Was für einen Koffer nehme ich mit und was soll hinein? Dabei ist wichtig wie lange Sie bleiben und wo es hingeht. Hast Du ein Hotel gebucht in dem Handtücher vorhanden sind? Möchtest Du vor Ort Sport treiben? Wie wird das Wetter? Macht Euch jetzt schon Gedanken darüber was Ihr in Eurem Alltag wirklich benötigt und macht eine Packliste, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihr es dort auch braucht – außer vielleicht Sonnencreme. ;) Dies kann auch für den Preis des Fluges wichtig sein. (Siehe Flug) Je nachdem mit wie wenig Ihr auskommen, könnt Ihr auf Flügen innerhalb Europas kleine Koffer mit ins Handgepäck nehmen und müsst kein Gepäck aufgeben. Die Abmessungen sind hier in der Regel 55 x 40 x 20 cm bei einem Maximalgewicht von 8 oder 10 Kg. Dazu darf man noch ein weiteres Handgepäckstück 40 cm x 30 cm x 10 cm, max. 2 kg mitnehmen.

Sicherheitsrichtlinien

Dies führt zu einem weiteren Punkt: den Sicherheitsvorschriften im Flugzeug. Besonders wenn Ihr kein Gepäck aufgebt, solltet Ihr darauf achten, dass alles was Ihr mitnehmt den Sicherheitsvorkehrungen entspricht. Informiert Euch zu den Bestimmungen für Flüssigkeiten, spitze Gegenstände etc. und falls Ihr einen Laptop dabei haben solltet, achtet darauf, dass dieser bei der Kontrolle meist herausgeholt werden muss.

Flug

Bei der Buchung Eurer Flüge können Euch die Mitarbeiter eines Reiseveranstalters am besten behilflich sein. Sollten Ihr den Flug selbst buchen wollen, dann seid gewarnt vor dem Internet-Dschungel der Billigfluganbieter. Oftmals stellen sich supergünstige Angebote als Fallen heraus, da im Nachhinein noch alle möglichen Kosten hinzu kommen, beispielsweise wenn man einen Koffer aufgeben will (siehe oben), und es schwierig wird den Durchblick zu behalten, um nicht eine ungewollte Versicherung hinzu zu buchen.

Anreise mit dem Zug

Wenn Ihr innerhalb Europas mit der Bahn unterwegs sein solltet, überlegt doch ein Ticket des Interrail-Angebotes zu nutzen. Es gibt den Pass sowohl für einzelne Länder, als auch für ganz Europa und für verschiedene Zeiträume. Solltet Ihr eine Reise nach Japan unternehmen, gibt es dort das Angebot des Japan Rail Pass, das sich bereits für einen kurzen Zeitraum lohnt, wenn Ihr den Schnellzug Shinkansen nutzt. Er ist vor der Einreise zu beantragen, also plant besser rechtzeitig.

Sprache

In welches Land Ihr auch reisen möchtet, Ihr werdet mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommen. Um sich zurechtzufinden, sind in den meisten Ländern Kenntnisse der Englischen Sprache schon ausreichend, aber auch das ist nicht selbstverständlich. In China kann es passieren, dass der Taxifahrer kein Englisch spricht und man hat schon häufig gehört, dass viele stolze Franzosen nur Französisch mit einem sprechen wollen. Ihr werdet merken, dass die Menschen Euch noch viel freundlicher begegnen wenn Ihr ihre Sprache sprecht.
Wenn Ihr einen längeren Urlaub plant, warum versucht Ihr es nicht mit einer Sprachreise? Diese bietet Euch die Möglichkeit einen Einblick in die Sprache und Kultur des Landes zu gewinnen und so eine noch intensivere Reiseerfahrung zu erleben.

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Der Kürbis bildet seine eigene Pflanzengattung und es gibt ihn in den verschiedensten Formen und Farben.

Derzeit in den USA sehr beliebt ist das Kürbiskuchengewürz „Pumpkin Spice“, das als Geschmacksrichtung außer den Kürbiskuchen noch zahlreiche weitere Lebensmittel verfeinert. Das Gewürz enthält herbstlich weihnachtliche Zutaten wie Muskatnuss, Nelken und Zimt und im Internet finden sich Anleitungen zum selber machen. Wie wäre es also mit einem hippen Pumpkin Spice Latte?

Es gibt vielfältige Anwendungsformen in der Küche, sowie auch zur Verschönerung des eigenen Heims. Hier sind 4 Ideen zur Auswahl was man mit einem Kürbis so anstellen kann.

Kürbis-Suppe

Die klassische Kürbissuppe ist wohl die einfachste und beliebteste Form den Kürbis zu verarbeiten. Nach dem Entkernen des Kürbis können Sie die Kerne im Backofen trocknen und leicht gewürzt als leckeren Snack verspeisen.
Tipp: Servieren Sie die Suppe in den ausgehöhlten Kürbisschalen, das macht besonders etwas her.

Halloween-Kürbis

Das Fest der Geister und Gruselgestalten, traditionell in Irland und den USA gefeiert, erfreut sich mittlerweile auch hierzulande großer Beliebtheit. Wer gerade eine Kürbissuppe gemacht hat oder bastelfreudige Kinder zu Hause wird großen Spaß daran finden dem Kürbis ein Gesicht zu verpassen. So entstehen kunstvoll verzierte Kürbisse, gruselige Grimassen und Kürbislaternen, die interessante Schattenspiele werfen.

Gebackener Kürbis

Ein anderes leckeres Rezept ist der gebackene Kürbis als Beilage oder mit anderem Gemüse, z.B. Kartoffel, als Hauptgericht. Besonders gut eignet sich hier die aus Japan stammende Sorte der Hokkaido-Kürbisse, da man ihre Schale mitessen kann. Mit einer leckeren Soße oder einem Kräuter-Dressing sind sie schnell zubereitet und besonders aromatisch.

Baby-Kostüm

Es war schon länger bei zahlreichen Müttern beliebt Fotosshootings mit ihren Neugeborenen zu machen, doch spätestens seit Anne Geddes ist es ein echter Trend die Kleinen dabei zu verkleiden – als Blümchen, Engel oder süße Tiere. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so kamen dann auch Einige auf die Idee ihr Baby als Kürbis zu verkleiden. Man nehme also einen großen ausgehöhlten Kürbis, schneide noch Löcher für die Beine hinein und setze sein Baby hinein ~ fertig!

In der französischen Kleinstadt Espelette findet jedes Jahr die „fête du piment“ – das Peperoni-Fest statt. Espelette liegt etwa eine halbe Stunde von Biarritz entfernt im Süden des französischen Baskenlandes nahe der Grenze zu Spanien. Die Peperoni war zunächst nur in der dortigen Küche bekannt und ist mittlerweile in ganz Frankreich unter geschütztem Herkunftsbegriff als Puder, getrocknete Schote oder frische Peperoni zum Würzen verschiedener Gerichte sehr beliebt.
Jedes Jahr im Herbst sieht man die Peperoni in vielen Restaurants und an den Fassaden der Häuser ganze Girlanden aus Peperoni zum trocken aufgehängt. Am letzten Oktoberwochenende, dieses Jahr am 25. und 26. Oktober, wird als Höhepunkt der Erntesaison das Peperoni-Fest gefeiert. Das seit 1968 bestehende Fest wird von den Peperoni-Produzenten der Region organisiert und lockt jährlich mehr als 20.000 Besucher aus ganz Frankreich und aller Welt an.

An diesem Wochenende gibt es in den Straßen und Plätzen der Stadt verschiedene Aufführungen von baskischem Tanz bis zu Konzerten und zahlreiche Stände, an denen die Peperoni und andere Erzeugnisse der Region, sowie Kunsthandwerk, verkauft werden. In allen Restaurants kann man die regionalen Spezialitäten genießen und am Sonntag wird in einer feierlichen Messe die Ernte des Jahres gesegnet und der „prix piment“ verliehen.

Für alle die es scharf lieben und das Flair der südlichen Regionen Frankreichs erleben wollen, ist eine Reise nach Espelette sicher eine tolle Gelegenheit sein Französisch aufzubessern.

Wer der französischen Sprache schon mächtig ist, kann sich auf der Internetseite von Espelette über die Region informieren.

Vor einiger Zeit hatten wir schon einmal einen Blog über den Nutzen von Videoportalen beim Sprachen lernen geschrieben. Dieser Blog richtet sich nun an die Fortgeschrittenen Englisch-Lerner unter Euch.

Wenn man etwas über andere Kulturen lernt, lernt man auch mehr über die Eigene. Daher ist es interessant einmal zu sehen wie Ausländer in Deutschland unsere Sprache und Kultur betrachten. Und wie könnte man dies besser tun als wenn man es von eben diesen erfährt und dabei auch noch sein Englisch verbessert?

Heute möchte ich gerne zwei Herren vorstellen, die mit ihren Videos auf Youtube einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben.

Andrew Bossom ist Brite und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. Er nimmt uns in seinen Videos mit auf seine Reisen durch Deutschland und beschäftigt sich viel mit der deutschen Kultur und Sprache. Dabei hält er uns auf amüsante Art und Weise vor wie kompliziert und abwegig das Deutsche doch manchmal sein kann und erklärt als beigeisterter Sprachkenner so manches über unsere Sprache, das wir vielleicht selbst nicht wussten.
Seine Videos sind gut geeignet für Zuschauer, die sich vor allem für Kultur und linguistische Details interessieren. Andrew spricht sehr deutlich und langsam und ist, da er aus England stammt, für Diejenigen, die korrektes British English lernen wollen eine gute Wahl.

Sam Walton ist erst vor fast 2 Jahren nach Deutschland gezogen und begann Videos zu drehen, um seinen Freunden in Amerika sein neues Leben in Deutschland zu zeigen. Dabei erzählt er in witziger Weise von seinem Frust beim Deutsch lernen und Dingen, die für ihn neu und merkwürdig sind, über die wir gar nicht nachdenken würden, z.B. in welche Richtung man Fenstergriffe dreht. Oder er erklärt in seiner Serie ‚Surviving Germany’ wie man richtig Müll trennt oder Geld überweist, wobei er oft den Unterschied zu den USA herausstellt und wir somit auch etwas lernen können.
Da Sam jünger ist, können sich Jugendliche besonders gut in ihn hineinversetzen und dabei etwas über die Kultur der USA lernen. Er spricht ein deutliches Amerikanisches Englisch und benutzt oft Jugendsprache, die bei einem Aufenthalt in den USA sicher auch von Nutzen sein kann.;)

Beide richten ihre Videos an die eigenen Landsleute und haben dennoch eine große deutsche Anhängerschaft. Es macht Spaß ihre Sicht auf die deutsche Kultur kennen zu lernen und dabei sein eigenes Verständnis der englischen Sprache und Kultur zu erweitern.

Grüne Hügel, geheimnisvolle Waldpfade, raue Klippen und mittelalterliche Burgen. Bei einer Reise nach Irland gibt es eine Menge zu sehen, das die Fantasie zum blühen bringt. Vielleicht lieben es die Bewohner der grünen Insel deshalb so sehr Geschichten zu erzählen. Am liebsten handeln diese von den zahlreichen Fabelwesen, Mythen und Legenden.

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Viele Iren glauben noch heute daran, dass diese Fabelwesen existieren und versteckt vor den Menschen unter uns Leben. Ein gutes Beispiel dafür sind die Feenhügel, kleine Erhebungen auf Wiesen, von denen es heißt, dass dort Feen ihr zu Hause haben und man sagt kein Ire würde es wagen diese Hügel zu bebauen oder gar abzutragen.

Ein Autor, der es besonders gut versteht diese alten Geschichten in die moderne Zeit zu bringen ist Eoin Colfer.

Der junge Held seiner erfolgreichen gleichnamigen Buchreihe – Artemis Fowl – ist anfangs der Bösewicht, der entdeckt, dass die mythischen Fabelwesen tatsächlich existieren und den Plan schmiedet ihnen ihr Gold zu stehlen. In Colfer’s Welt besitzen diese jedoch ein technisches Know-How, das dem der Menschen weit überlegen ist und haben sich unterirdisch eine eigene Welt aufgebaut. Dabei dienen die Feenhügel in Irland beispielsweise als Ausgang, wenn die Unterirdischen mal etwas frische Luft schnappen wollen. So vermischen sich Mythen mit Science Fiction und einem Funken Realität und ergeben eine explosive Mischung, die einen bis zur letzten Seite in ihrem Bann hält.

Obwohl Artemis Fowl eine Jugendbuch-Reihe ist, finde ich sie dennoch für Erwachsene geeignet. Das tolle an den Geschichten ist, dass sie im hier und jetzt spielen und man sich vorstellen kann, dass diese magische Welt tatsächlich existiert.

Es macht Lust selbst einmal dieses faszinierende Land zu erkunden und sich in Irland eine Nacht vor einen Feenhügel zu setzen, um zu gucken ob man nicht doch einen Blick auf einen Bewohner des Erdvolks erhaschen kann. Oder wie wäre es mit einer Sprachreise nach Irland, damit Sie Englisch lernen und die Bücher auch im Original lesen können? ;)

Diese Woche war der 60ste Jahrestag der Enthüllung des ersten Routemaster-Busses. So hieß das erste Modell der berühmten roten Busse, die seit 1956 auf den Straßen Londons unterwegs sind und seitdem fest ins Bild der Stadt gehören.

Der Doppeldeckerbus wurde eigens für die Stadt London entworfen und war leichter als die Modelle seiner Zeit. Dabei war trotzdem Platz für mehr Passagiere, um der wachsenden Bevölkerung in der Hauptstadt Englands und dem vermehrten Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

Roter Bus LondonSeit 2005 wurden jedoch auch die letzten alten Busse durch Moderne ersetzt, da sie nicht behindertengerecht waren. Auf zwei Routen – den Linien 9 und 15 – kann man bei einer Reise nach London noch in den Genuss einer Fahrt mit den alten Bussen kommen. Dort fahren integriert in den normalen Busverkehr täglich die alten Routemaster eine kleine Tour – vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen der Stadt.

Zahlreiche alte Routemaster wurden von privaten Busunternehmern aufgekauft und in vielen verschiedenen Farben lackiert in ganz Großbritannien, wie z.B. Manchester und Glasgow, im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt.

Auch die neuen Londoner Busse haben immer noch die charakteristische rote Farbe und das Doppeldeck und führen die Tradition des Routemasters fort, sodass besonders zur Freude der Touristen die beliebten roten Busse weiter durch die Straßen Londons fahren.

Schottland das gehört doch zu England – sagen viele und verwechseln dabei, dass Schottland, ebenso wie England,  ein Teil von Großbritannien ist. In diesen Tagen ist Schottland vermehrt ins öffentliche Interesse gerückt, aufgrund einer Abstimmung zur Unabhängigkeit Schottlands.

Was hat es damit auf sich?

Befürworter der Unabhängigkeit sind der Meinung, dass die Entscheidungen der Regierung in London nicht gut für Schottland seien und sie selbst am besten ihr Land regieren könnten. Zudem spielt der Wunsch die Atomwaffen von schottischem Gebiet zu entfernen eine große Rolle.

Gegner der Unabhängigkeit hingegen führen an, dass Schottland ohne das Vereinte Königreich wirtschaftliche Probleme bekommen würde, Schottland müsste z.B. den Pfund aufgeben, und betonen die geschichtlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten mit England.

Die heutige Abstimmung könnte große Folgen – nicht nur für das ‚United Kingdom’, sondern auch für ganz Europa haben.

Die berühmten Kilts – die Schottenröcke – sind mit Sicherheit ein markantes Markenzeichen schottischer Kultur. Ebenso wie er Dudelsack und der schottische Whisky. Einmal im Jahr finden die Highland Games statt, bei denen musikalische und sportliche Wettstreite, wie das spektakuläre Baumstammwerfen, ausgetragen werden. Schottland ist bekannt für seine wilde und schöne Natur mit zerklüfteten Berglandschaften vulkanischen Ursprungs, in denen sich im Laufe der Zeit viele Seen bildeten.

Erst seit 1707 ist Schottland ein Teil des Königreichs Großbritannien. In den Jahrhunderten zuvor herrschten immer wieder Kriege zwischen den Schotten und Engländern. Die Einigung hatte Schottlands Unterwerfung dem englischen Thron gegenüber zur Folge, unter dessen Diktat sich viele Schotten heute noch sehen. In der schottischen Hauptstadt Edinburgh kann man viele historische Denkmäler und Bauten als Zeugen der bewegten Geschichte bewundern. Obwohl es dort seit 1999 ein schottisches Parlament gibt, liegen die wichtigen – vor allen Dingen finanziellen – Entscheidungen weiterhin bei der Regierung in London.

Ob nun die aus dem alten Konflikt schwelende Krise zu einer Abspaltung Schottlands vom Vereinigten Königreich führen wird oder die vor 300 Jahren gegründete Verbindung bestehen bleibt entscheidet sich heute. Wie das Referendum auch ausgehen mag, vielleicht werden Sie bei einer Sprachreise nach Edinburgh Gelegenheit haben mehr über diesen historischen Tag zu erfahren.

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